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Das Familien-, Freizeit- und Lernberatungs- Zentrum in Güstrow ist eine Begegnungsstätte für alle Menschen von Jung bis Alt in Trägerschaft der AWO Soziale Dienste gGmbH Güstrow.

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Vom 7.02.-12.02.2022 und vom 14.2.-19.02.2022 dreht sich bei uns alles rund um leckeres und gesundes Essen, um Deine Kinderrechte und Kinderrechte in der ganzen Welt.

 

vegetables 1006694 1920Was braucht es für einen guten Tag und ein gutes und gesundes Leben. Wir werden mit Hanna Kiehl als Ernährungsprofi und Janina Kepp vom Landesjugendwerk der AWO gemeinsam leckere Gerichte kochen und backen, die du mit aussuchst und vorbereitest. Mit dem Team vom Kunsthaus Güstrow werden wir kreativ und basteln Spiele rund um die Themen Lebensmittel und Kinderrechte. Gemeinsam überlegen wir, wie wir unseren Esstisch und unseren Alltag schön und nachhaltig gestalten können. Freu Dich auf gemeinsam Kochen und Essen und Aktionen wie eine Supermarkt-Rallye, einen Sinnesparkour und spannende Zuckerexperimente.

Du bist neugierig geworden?

Dann melde Dich im Jugendclub an! Wegen der aktuellen Coronasituation kannst Du täglich entweder von 10 bis 13 Uhr oder von 13.30 bis 16.30 Uhr teilnehmen. 

Der Sprach- und Kulturtreff im AWO Mehrgenerationenhaus ist ein Treff, wo Menschen sich begegnen. Dort findet Austausch statt, Deutsch wird gelernt und Menschen werden beraten. Hier reden die Menschen miteinander, meinte kürzlich eine TeilnehmerIn. Jedes Jahr machen die Frauen aus der Gruppe einen Ausflug in die Region. So gehören sie im Wildpark Güstrow schon zu gern gesehenen Gästen, die jedes Jahr aufs Neue willkommen sind. Zwei Mal in der Woche treffen sich die TeilnehmerInnen, oft mit ihren Kindern, unter der Leitung von Inga Schwarz, in unserem Haus. Meistens hat die Gruppenleitung ein Thema vorbereitet, oft ergibt sich das Thema aber auch aus dem aktuellen Istzustand und durch Gespräche. Die Feste auf der ganzen Welt werden unterschiedlich gefeiert und sind somit immer wieder Gesprächsstoff der Treffen. Ob die Feste der Muslimen, der Christen, der Orthodoxen oder der Yesiden. Es ist immer sehr vielfältig in unseren Runden. Hier begegnen sich Menschen aus aller Herren Ländern auf Augenhöhe. Ob mit Hijab oder ohne, hier sind sie willkommen. Einige Familien sind schon viele Jahre mit dabei.

ich seh dichSeit 2016 existiert der Treff nun schon und ist ein fester Dreh- und Angelpunkt für die Menschen aus Güstrow. Hier sind sich einst Fremde begegnet, die nun Freunde sind, erzählt Inga Schwarz. 2021 nahm sie das als Anlass, um die bekannte Fotoausstellung: „Wenn aus Fremden Freunde werden“ weiterzudenken. Mit der Ausstellung „Ich sehe Dich – aus Fremden sind Freunde geworden“ ist es gelungen auf ein neues Miteinander hinzuweisen, ein gegenseitiges Geben und Nehmen, ein Füreinander. 12 Porträts sind entstanden von Menschen, die einander sehen und sich begegnet sind, um Freunde zu werden.

Diese können noch einige Tage im Mehrgenerationenhaus der AWO, am Platz der Freundschaft 3, in Güstrow besichtigt werden. Informationen zum Sprach- und Kulturtreff erhält man dort auch oder per Telefon: 03843 842400. Interessenten können sich gerne melden, freut sich Frau Schwarz.

 

 Foto: Uwe Friedrich, Protagonisten: Nour AlFazza und Inga Schwarz

Hilfe für Menschen, die nicht lesen und schreiben können, im Mehrgenerationenhaus der AWO in Güstrow

Jeder achte Erwachsene in Deutschland kann nicht richtig lesen, schreiben oder rechnen. Im Mehrgenerationenhaus der AWO in Güstrow haben es sich Inga Schwarz und Annekatrin Wunsch zur Aufgabe gemacht, Menschen zu unterstützen, die nicht komplett alphabetisiert bzw. literalisiert sind. Das Projekt gibt es nun schon seit drei Jahren. Im Januar 2022 beginnt ihre Arbeit im vierten Jahr und sie schauen gemeinsam auf die schon hinter ihnen liegende Zeit zurück. Viele Menschen haben sie schon erreicht, sie unterstützt, geschult und mit ihnen zusammen gearbeitet.

Für Menschen, die lesen, schreiben und rechnen können, ist ein Leben ohne diese Kompetenzen kaum vorstellbar. Es gibt jedoch 6,2 Millionen funktionale Analphabeten deutschlandweit. Die Dunkelziffer ist noch höher. Diese Menschen sind immer von anderen abhängig und brauchen jemanden, der für sie liest, schreibt oder rechnet. Ob das Formular zum Ummelden, der Antrag auf Kindergeld, der Busfahrplan, Hinweisschilder erfassen, die neue Nachricht auf Whatsapp, eine E-Mail oder vieles mehr - jemand, der nicht richtig lesen kann, hat mit solchen Dingen immer Schwierigkeiten bzw. macht sie einfach nicht. Auch das Ausfüllen eines Formulars, die Antwort auf einen Brief, auf eine E-Mail oder eine Nachricht, das alles ist kaum möglich, wenn man nicht richtig schreiben kann. Das Geld für den Monat zu kalkulieren ist für viele Menschen ein Klacks. Für jemanden, der nicht richtig rechnen kann, ist es fast unmöglich. Die Einschränkungen dieser Menschen scheinen groß zu sein. Dementsprechend groß sind auch ihre Kompetenzen, sich selbst durchs Leben zu bringen, denn einfallsreich wird man, wenn man nicht alles selbst kann. Das alles wissen die MitarbeiterInnen der AWO und geben genau dort nicht nur Hilfestellung, sondern unterstützen auch beim Erwerb von Lese-, Rechtschreib- und Rechenkompetenzen.

Kennen Sie jemanden, der hier Hilfe braucht, dann wenden Sie sich gerne an das Team der AWO im FFLZ/MGH am Platz der Freundschaft 3 in Güstrow, Telefon: 03843 842400.

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Frau Wunsch (links) und Frau Schwarz (r) auf dem Güstrower Marktplatz  zum Tag der Alphabetisierung am 9.9.2021 (Bild Inga Schwarz)

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